Kategorie: Bhakti

Ich liebe die Schönheit

Wenn man lange Haare und runde Brüste sieht nennen man es Frau.

Wenn Bart und Stoppeln gesehen werden nennt man es Mann.

Doch sieh, das Selbst,

ist weder Mann

noch Frau.

Dies Selbst bin ich Selbst. Dies Selbst bist du.

Ich liebe die Schönheit des Selbst

Kein Vergehen, kein Verfall, keinerlei Form

und an keinen Ort nicht.

Weder Ende und noch Anfang trifft auf Dies zu.

Ich liebe die Schönheit des Selbst

Ohne Bindung. Ohne Zugehörigkeit.

Kein Orientierungspunkt, wo nur diese Schönheit ist.

DAS ist Shiva – DAS bist du.

Der Natürliche Yoga

Erfahrung ist vorübergehend, Wissen und Unwissenheit ist beiderseits Ignoranz.

Lass alle Philosophie, allen Zweifel, alle Angst, jedes Bild des Geistes fallen und SEI. Verweile bei Dir.

Im Erlöschen der Wahrnehmung meiner selbst, gibt es keinen Gedanken der binden.

Da gibt es weder Versteck noch einen „Beobachter“ der sieht was geschieht. Sehen und gesehen-sein sind ungeteilt Eins.

Dort wo die achtsame Aufmerksamkeit für dich Selbst, der lebendige Fluß des Atems und das Mantra zusammen fließen ist Selbst-Verwirklichung unausweichlich. Und die Qualität des Seins tritt unausweichlich hervor, in dem was ICH BIN.

Sich in der Nähe Niedersetzen

„Dieser kleine Raum im Inneren des Herzens ist so groß wie das riesige Universum. Die Himmel und die Erde sind dort, und die Sonne, der Mond und die Sterne; Feuer, Blitze und Winde sind dort; und alles, was jetzt ist und alles, was nicht ist. Denn das ganze Universum ist in Ihm und Er wohnt in unserem Herzen.“ Upanishad

Hingabe…

heißt sich hingeben an sein eigenes wort-loses Selbst.

Und darin auch hingeben was ich nicht bin,

das umfänglich empfangen werden kann, was die

ununterbrochene Wirklichkeit des Selbst IST.

Hingabe ist ein endloses Geschehen – dem gebe ich mich hin.

nicht beseitigen, nicht überwinden

Das Pferd macht den Mist in den Stall, und obgleich der Mist Unsauberkeit und üblen Geruch an sich hat, so zieht doch dasselbe Pferd denselben Mist mit großer Mühe auf das Feld; und daraus wächst der edle schöne Weizen und der edle süße Wein, der niemals so wüchse, wäre der Mist nicht da. Nun, dein Mist, das sind deine eigenen Mängel, die du nicht beseitigen, nicht überwinden noch ablegen kannst; die trage mit Mühe und Fleiß auf den Acker des liebreichen Willens Gottes in rechter Gelassenheit deiner selbst. Streue deinen Mist auf dieses edle Feld; daraus sprießt ohne allen Zweifel in demütiger Gelassenheit edle, wonnigliche Frucht auf.

(Johannes Tauler – 1300 – 1361)

Full Stop

Schneller*hahaha… Letztens sagte ich: Ich hab nie gesagt, du sollt die Suche aufgeben. Du musst nur schneller sein wie die Karotte – BE quiet – full stop.

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