Schlagwort: Stille

Unterwerfung

Jede Geschichte läuft auf ihr Ende zu, in jedem Moment. Be quiet and stop.

Die Hingabe aus dem Herzen selbst, ist Freude, ist Stille, ist Liebe-Selbst. Im Grunde gibt es keine andere Chance, alles muß sich hingeben – dies ist zuletzt ein nicht-willentliches Geschehen. Rama oder Ravana, alles muß sich Shiva-Parameshwara, der höchsten Wirklich unterwerfen. Es gibt nichts Zweites, nur DAS Selbst ist.

Du bist das Ziel

DU BIST nicht gegeben, da gibt es
kein Erkennen, kein Kommen und Gehen.
Das Nouemenon ist nicht getrennt von seinen Phänomenen. Die
Quelle ist nicht getrennt von ihrem Fluß – DU BIST der Schütze, der
Schuss und das Ziel.

Dies was IST zu sein,

transzendiert die Benennbarkeit und Kennbarkeit von LEBEN

und du findest dich dort
wieder, wo du warst bevor du wurdest.
Du bist, was du bist. Wenn Wahrnehmung geschieht, ist BEWUSST-
SEIN zu sich erwacht. Der Schleier ist nur die Idee, dass es einen
Schleier gäbe; der Glaube, die Person müsste verschwinden, das
ICH-SEIN müsste sich auflösen…
Alles nur Gedanken!


Wie lange noch verleugnen, was du bist?
Du bist der Schütze, ohne Zweites. Wenn du deine Rolle spielst und
einfach bist, ist der rausgefallen, der nie drinne war… Alles andere,
ein Eiertanz des spirituellen Zweifels…
IN ALLEM BIST DU EINFACH DU

Du bist der Schuss …
Leben ist in Bewegung und da macht sich die Idee breit, „Du“ müss-
test immer in Stille Sein, immer in Frieden; MENSCH, du lebst…
Du bist immer in Stille, dies Erleben, dass du existierst, ist die Stille,
und die Stille wird nicht verlassen, alles geschieht darin – gib dem
doch Raum – indem du es bist. DIES macht sich nicht abhängig von
Erfahrungen, das macht nur immer nur das scheinbare „Ich“.
Erwachen ist deine Natur, leb wie du lebst und sei was-du-bist.

DA gibt es kein Werden, keinen Prozess und keinen Weg: Die Bewe-
gung ist Stille selbst, sei-deine-Bewegung, sei-der-Tanz, das hier ist
ungeteiltes Leben.


Wenn es geschehen soll, erlöscht alles in deiner Stille des HIER-
SEINS; münde dort, immer wieder zum ersten mal. Die Sehnsucht
holt sich und ist das Gesuchte selbst. Die Sehnsucht zu sein, ist die
Süße der Hingabe die dich verschlingt, indem du anhältst ohne et-
was anzuhalten und das bist was IST.


Du bist das ZIEL …
Der Sucher ist das Gesuchte…
Fluch und Gnade: Nie wird es DEN Treffer geben, denn alles ist der
VOLLTREFFER; verlasse den unruhigen Geist und sei einfach, was
du bist.


SEI DAS, was du bist; das kann nicht gemacht werden, du bist es. ES
geschieht HIER, in jedem Moment, von Moment zu Moment, mit allem was ist.


DU BIST – der Schütze, der Schuss und das Ziel. Dies-zu-sein, ist die
Kunst die keine ist und von jeder Künstlichkeit befreit, weil du absolut,

ohne Wenn und Aber, vor und inmitten von allem bist, was du bist.

(Der Bogenschütze, aus DAS HIER Eine Liebesbeziehung mit Nichts)

Nur das Selbst ist wahr

Als Ramana gefragt wurde, wann man das Selbst verwirklicht habe, antwortete er: „Wenn die Welt, die das Gesehene ist, entfernt worden ist, wird die Erkenntnis des Selbst, als das Sehende geschehen.“

Raman spricht von einer Abwesenheit von Erscheinung, in der sich das realisieren kann was im Grunde nicht in Erscheinung tritt, und doch immer ist.

Der Punkt der Abwesenheit ist wesentlich, das substanziell realisiert wird dass DAS was ICH bin kein Objekt ist.

An- und Abwesenheit wechseln sich ab. Es ist ein kommen und gehen, wie bei allem anderen auch. So ist es wesentlich für sich erforschen was man selbst ununterbrochen ist. Indem man erforscht was sich selbst nicht verändert und sich dem anvertraut.

Es gibt Zwei direkte Wege, DAS Selbst zu realisieren als DAS was du bist.

Das Eine ist Jnana, der Weg der Weisheit und Selbsterkenntnis – durch Viveka Unterscheidungsvermögen, und Selbsterforschung der Frage Wer bin Ich? und der andere Pfad – ist Bhakti, die Hingabe an Gott, den Guru, dein eigenes Selbst.

Beides Wege sind untrennbar miteinander verbunden und führen unmittelbar in DAS Objekt-lose Sein und eine direkte Schau, die nichts Sehen muß, weil es Sehen und Sein ist. Dies Sein hat Qualität, man kann es Stille nennen, Liebe, Frieden was SAT-heit ist… Alles findet HIER statt und führt über alles hinaus in DAS Absolute, was vor jeder An- und Abwesenheit ist und lässt dich erkennen das du ununterbrochen DAS EINE Selbst bist.

Achtsamkeit für das Selbst

In Achtsamkeit für dein Selbst, erinnere dich an den Namen Gottes mit ständiger Hingabe. Achte auf deine ethische Haltung gut zu leben. Bleib immer in der Gesellschaft des Heiligen und des Guten, und so DAS Selbst in der Glückseligkeit Brahmans vollends zu realisieren.

Der Phillosphische-Geist Versucht über Buchwissen, Abgleich mit dem BodyMind und den Erkenntnissen von Gestern Schlussfolgerungen über das direkte Erkennen auf der Ebene des Ich-Geistes herzustellen, versucht Schubladen zu bedienen, mag kommentieren: „Achte auf dies Achte auf das, wer sollte das machen, das ist die Kontrolle des scheinbaren ich. Es gibt keinen Weg …“Ja es gibt letztlich keinen Weg DAS beginnt und endet beständig hier und zwar JETZT. Jedes Jetzt ist schon zu spät – full stop !

So ist es, es gibt keinen Handelnden, es gibt kein Ich was reale Substanz hat. Der Verstand wird praktisch genutzt zu leben und darin den Namen Gottes fliessend zu wiederholen und in der Abwesenheit von Ich Bin, Schwingung entstehen und vergehen zu lassen. Schichten der Identifikation lösen sich ab, Gott, Das Selbst tritt hervor, als DAS ewig Eine, was du immer schon bist – nur DAS hat reale Substanz.

SambaSadaShiva ist der stille Nicht-Handelnde im HERZ von allem. Die Aufmerksamkeit wendet sich im organischen Sein, einfach sich selbst zu und offenbart darin große Stille, Seligkeit, liebende grundlose Hingabe für DAS was du ohne Zweites bist.

https://www.youtube.com/watch?v=NUfRhI4iP8k
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